Kleine Runde durchs Esbecker Feld - Leinetaler wandern dem Grünkohl entgegen

Winterzeit ist Grünkohlzeit: Bereits im späten Herbst machen sich mancherorts viele Vereine oder Verbände auf den Weg, um gemeinsam Grünkohl zu essen. Manche lassen sich das grüne Gewächs mit Beilagen auch erst im neuen Jahr schmecken, oftmals verbunden mit einer vorangehenden Wanderung.

Mitte Februar machte sich auch die Neuapostolische Kirchengemeinde Leinetal auf zu einer solchen Grünkohlwanderung. Gegen 10.30 Uhr trafen sie sich am Dorfgemeinschaftshaus in Esbeck. Von dort ging es um 10.50 Uhr zu Fuß ein Stück durch den kleinen, beschaulichen Ort Richtung Feld. Eine gute Dreiviertelstunde ging es querfeldein, durch die teils noch verschneite Winterlandschaft. Schnee lag auf den Wegen zwar nicht mehr, dafür aber am Wegesrand und an den Bächen.

Nach 2,5 Kilometern Wanderung legte die Wandergruppe eine kleine Pause ein: Zur Stärkung aller gab es hier Tee und Kaltgetränke und ein reichhaltiges Buffet mit Schmalzbroten, Salamisnacks und Gemüse – denn zu wandern, kann schon ein wenig hungrig machen. Die Pause nutzten die Anwesenden für angeregte Gespräch und natürlich auch für das obligatorische Gruppenfoto, diesmal vor dem Gut Heinsen, das sich als Hintergrund anbot. Gut gestärkt ging es anschließend den Weg zum Dorfgemeinschaftshaus wieder zurück, gegen den mittlerweile aufgekommenen recht eisigen Wind an. Unterwegs wurden alle von einem kleinen Feuerwerk überrascht, das in der Nähe des Gutes in den Himmel aufstieg.

Nach einer guten halben Stunde kam die Gruppe wieder am Dorfgemeinschaftshaus an und konnte sich zunächst etwas aufwärmen. Mit seinen zahlreichen Tischen bot das Gebäude auf kleinem Raum genau den richtigen Platz, sodass sich alle setzen konnten. Fast pünktlich kam gegen 13.30 Uhr das Essen von der Fleischerei Kasten aus Elze: Grünkohl mit zweierlei Bregenwurst, Fleisch und Kartoffeln oder alternativ Schnitzel mit Pilzsoße und Bratkartoffeln. Das Essen reichte vollkommen aus, sodass niemand hungern musste und wirklich alle satt wurden. Getränke hatten die Gemeindemitglieder aus der Kirche mitgebracht. Am Ende blieb sogar vom Schmalzbrotbuffet, Grünkohl und Schnitzel mit Beilagen noch etwas übrig, sodass sich, wer wollte, auch etwas zu Essen für den Abend oder den nächsten Tag mit nach Hause nehmen konnte.